Eintrag Januar 2010
Unter dieser Rubrik möchte ich gerne zukünftig Informa-
tionen über ALS platzieren. Ein schwieriges Thema da
kaum jemand den Mut hat nationale/internationale Er-
kenntnisse und Berichte zu veröffentlichen. Dies beruht
einerseits aus Ohnmacht der Fachärzte nicht mehr tun
zu können, anderseits auch daraus, dass sich jedes
Land sehr schwer tut sich übergeordneter und damit
vernetzter zusammenzutun. So ist es nicht verwunder-
lich, dass sich im Forschungsbereich zwar hie und da
wieder etwas bewegt, doch leider nichts wirklich
definierbares bis anhin ergeben hat.
In der Schweiz wird entsprechend unserem medizinischen Standard in der
Praxis wie in der Forschung, keine wirkliche Grundlagenforschung für ALS
betriebenen. Immerhin bemüht sich St. Gallen mit Dr. Markus Weber in klei-
neren Studien Verbesserungen für die Lebensqualität von Betroffenen zu
erreichen.
Bis ALS so bekannt ist wie Multiple Sklerose und somit auch besser ver-
standen wird, braucht es eine nachhaltige Lobby welche vor allem auch
politisch besser unterstützt werden muss. Da wir Betroffene sehr schnell
versterben und ein Teil von uns in diesem raschen Palliativ-Teil noch die
Kommunikationsfähigkeit in Folge Sprachverlust verlieren, eine sehr
schwierige Aufgabe.
In den letzten vier Jahren sind einige junge Menschen während ihrem
Studium für Diplomarbeiten auf mich zugekommen. Unter dieser Rubrik
werde ich gerne ihre Arbeiten entsprechend veröffentlichen. Ich finde es
unbeschreiblich toll, dass sich junge Menschen immer wieder für solche
Lebensthemen interessieren.
Resilienz bei ALS-Betroffenen und ihren Angehörigen.
Ursprünglich wurde mit Resilienz nur die
Stärke eines Menschen bezeichnet, Lebens-
krisen wie schwere Krankheiten, lange Ar-
beitslosigkeit, Verlust von nahestehenden
Menschen oder ähnliches ohne anhaltende
Beeinträchtigung durchzustehen. Diese Ver-
wendung des Wortes ist auch heute noch
häufig. So werden zum Beispiel Kinder als
resilient bezeichnet, die in einem sozialen
Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren
wie zum Beispiel Armut, Drogenkonsum oder
Gewalt gekennzeichnet ist, und sich dennoch
zu erfolgreich sozialisierten Erwachsenen ent-
wickeln. Resiliente Personen haben erlernt,
dass sie es sind, die über ihr eigenes Schick-
sal bestimmen (sogenannte Kontrollüberzeu-
gung). Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall,
sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand. Sie ergreifen Möglichkeiten,
wenn sie sich bieten. Sie haben ein realistisches Bild von ihren
Fähigkeiten.
Auch Menschen, die nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung, dem
plötzlichen Verlust nahestehender Angehöriger oder Kriegserlebnissen
nicht aufgeben, sondern die Fähigkeit entwickeln weiterzumachen, werden
als resilient bezeichnet.
In der heutigen Persönlichkeitspsychologie werden auch Menschen als re-
silient bezeichnet, die eines der drei häufigsten Big-Five-Persönlichkeits-
profile aufweisen, mit niedrigem Neurotizismus-Wert und leicht überdurch-
schnittlichen Werten in den vier übrigen Dimensionen (Robins et. al. 1996).
In der Längsschnittstudie von Asendorpf und van Aken (1999) wurden re-
siliente Kinder von ihren Erzieherinnen beschrieben als anpassungsfähig,
belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstver-
trauen.
Oft wird erwähnt oder ist zu sehen, dass ALS-Betroffene in Anbetracht
der grossen Belastung doch recht gut mit ihrem Schicksal umgehen.
Dies bestätigt der medizinische Bericht über Resilienz bei ALS-
Betroffenen und ihren Angehörigen.
Dezember 2008 Resilienz-Bericht
Das Recht für handicapierte Menschen
Es gibt einige wenige Rechte, welche für behinderte Menschen eine le-
bensqualitätserleichternde Hilfe sein sollten. Schwerstbehinderte Men-
schen erhalten beispielsweise monatlich eine Hilflosenentschädigung
welche grundsätzlich steuerfrei wäre. des weiteren erhalten behinderte
Menschen, inzwischen kantonal geregelt seit zwei Jahren vom Strassen-
verkehrsamt, eine so genannte Parkkarte, welche einem grundsätzlich ge-
setzliche Erleichterungen beim Parkieren zugesteht. Leider bleibt dieses
Zugeständnis auf dem Papier... Die Handhabung dieser Gesetze sind für
viele Polizisten nicht alltäglich, werden kantonal und sogar ortschaftsmäs-
sig so verschieden gehandhabt, dass Behinderte und die Exekutiv-Justiz
zwischen hinein unnötige Diskussionen führen müssen. Leider gibt es hie
und da wieder Polizisten/Beamte die dabei ihr menschliches Dasein ver-
gessen und teilweise in unverständlicherweise völlig unmenschlich gegen-
über der Situation reagieren. Oft erteilen sie dabei eine Busse, teilweise
aus Unwissen und und Kenntnissen und oder aber unter dem Motto
Rechtsgleichheit für alle.
Leider ist das nachfolgende Beispiel nicht das einzige, bei welchem ich
mich vor allem auch für andere Schwerste-Betroffene mit einer Einsprache
eingesetzt habe. So bin ich momentan an zwei konkreten Einsprachen, die
ich gerne demnächst auf dieser Seite veröffentlichen werde.
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Juli 2010, Fall Regionalpolizei Bremgarten, TeleM1
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Juli 2010, Fall Regionalpolizei Bremgarten, AZ Fabian Haegler
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Juli 2010, Stellungnahme, Einsprache gegen RegioPolizei Bremg.
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August 2010, Fall Regionalpolizei Bremgarten, Tele Zürich
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August 2010, Abschlussbericht Fall Regionalpolizei, TeleM1
Die Geschichte der “Dällenbach Kamele” an der Reuss geht weiter:
Hier das Antwortschreiben der Regionalpolizei Bremgarten aufgrund meiner
oben aufgeführten Einsprache!
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Antwort, 28. August 2010, Regionalpolizei Bremgarten
Inzwischen erhielt ich durch den Artikel in der Aargauer Zeitung, einige
Stellungnahmen die mich im Namen weiterer Behinderten sehr freuen! Und so
erlaube ich mir hier meine Meinung zu der äusserst peniblen Antwort der
Regionalpolizei Bremgarten ungekürzt Einzukopieren.
Die Ablehnung meiner Einsprache erstaunt mich nicht
sonderlich, katastrophal finde ich allerdings die inhaltliche
Äusserung dazu! Diese macht mich traurig und beweist halt
doch und entgegen der Vermummten-Aussage vor TeleM1
eine Paragraphenreiterei!
Die Ungleichheit der Rechtsgleichsetzung meines Falles ist genau Willkür
dieser exekutiven Justiz. "der Gesunde mit billigster Ausrede lässt man
mit gutem Gewissen laufen, der sichtbar und nachgewiesene Betagte
wird auf Basis von Rechtsgleichheit gebüsst.
Man stelle sich vor, dass ich an diesem besagten Samstag, aufgrund der
Anfrage von MT an die Reuss Bank zu gehen, vorgängig noch eine ent-
sprechende Bewilligung einholen sollte! ….
Was mir auch noch wichtig scheint, ist die Aussage, ebenfalls im TeleM1-
Bericht zu hören (da „vermummt“), dass man anscheinend einmal eine
ebenfalls kranke Frau nicht gebüsst hat. Hatte ich einfach das Pech, dass
noch 4 andere Fahrzeuge dort waren und deshalb mein Hinfahren mit
Parkausweis als Delikt bezeichnet und erkannt wird?!
Noch was, es herrschte an diesem Tag eine Hitze von 35°, da wäre der
Besuch an der Reuss eigentlich zu einer Abkühlung geworden...
ES IST TATSÄCHLICH WILLKÜR UND HÄNGT VON DER
TAGESFORM DES BEAMTEN AB.
“
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Fragt Dällebach Kari:
"Sagen Sie mal, Herr Polizist, darf ich einem Polizisten Kamel sagen?"
"Nein, Kari, das wäre eine schwere Amtsbeleidigung.", sagt der Polizist.
"Aber einem Kamel darf ich doch 'Polizist' sagen, oder nicht?", erkundigt sich Dälenbach.
Der Polizist, schon etwas unwirsch, aber auch etwas belustigt über das doch ziemlich betrunkene
Berner Original:
"Ja, sicher, das Kamel wird's wohl nicht stören. Aber jetzt Marsch, ins Bett!"
Darauf Dällenbach:
"Ja, Herr Polizist! Gute Nacht, Herr Polizist!"